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Alt 02.05.2007, 04:53   #1
Muradin2
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Registriert seit: 24.04.2007
Beiträge: 11
Standard Nordische Göttersagen

Ich weiss net, ob sich einige hier, für nordische, bzw. germanische Mythologie interessieren,aber ich hab mir mal gedacht: da wir in einer gegend leben, wo früher die nordischen gottheiten im glauben der menschen vorherrschten und sich die sitten der menschen danach richteten,wollte ich eure Bildung, bzw. euer gedächtnis (falls ihr es schon wissen solltet,euch aber nicht mehr entsinnen könnt^^ ) etwas auffrischen und mal den Glauben unserer, ich sag mal, Vorfahren, da mir kein anderer Begriff grad einfällt, näher beleuchten. ^^


Vom Anfang der Welt

Am Anfang war alles nicht. Weder Sand,noch Meer. Weder Erde noch Himmel.
Im Anfang war nur Ginnungagap, das gähnende, lautlose Nichts.
Da schuf Allvaters Geist das Sein, und es entstand im Süden Muspelheim, das Land der Glut und es Feuers. Im Norden entstand Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und der Dunkelheit.
Aus dem Norden,in Niflheim, entsprang ein tosender Quell, aus dem 12 Ströme hervorbrachen. Die stürzten in den Abgrund, der Norden und Süden trennte, und erstarrten zu Eis.
Aus Muspelheim flogen Funken auf das Eis, die Starre begann zu schmelzen und der Riese Ymir taute daraus vor und danach Audhumbla, eine riesige Kuh, von deren Milch sich Ymir ernährte.
Eines Tages sank Ymir,nachdem er sich satt getrunken hatte, in tiefen Schlaf, und aus seinen Achselhöhlen wuchsen zwei Riesenwesen, Mann und Weib.

Audhumbla, die nirgends Gras fand, leckte an den salzigen Eisblöcken, und ihre Zunge löste am dritten Tag einen Mann aus dem Eis. Der war stark und schön und nannte sich Buri. Dieser erschuf, aus eigener Kraft, einen Sohn, der hieß Bör und nahm Bestla, die Tochter des Riesen Bölthorn, zum Weibe.
Bör zeugte mit Bestla drei Söhne: Odin, Wili und We und mit den dreien kam das Göttergeschlecht der Asen in die Welt.
Die drei, Odin, Wili und We zogen aus, um die Herrschaft über die Schöpfung zu gewinnen. Sie erschlugen den alten Riesen Ymir.
Das Blut aus den Wunden Ymirs' überflutete die Welt und alle Frostriesen ertranken, bis auf Bergelmir und sein Weib, die sich auf ein Bott retteten. Diese beiden wurden die Ahnen der späteren Riesengeschlechter.
Den toten Leib Ymirs' warfen Odin und seine Brüder in den Abgrund zwischen Niflheim und Muspelheim und erschufen so die Erde. Aus Ymirs Blut entstanden die Seen,das Meer und die Flüsse, aus seinem Fleisch die Erde, aus Knochen und Zähnen Berge und Felsen, aus seinem Schädel wurde die Wölbung des Himmels. Als die Asen Ymirs Gehirn gen Himmel schleuderten, blieb es als Wolken in den Lüften. Die Haare wurden zu Bäumen und die Augenbrauen bildeteten einen Wall,der Midgard, das Land der Menschen, gegen das Meer und die Riesen schützte.
Aus den Funken, die aus Muspelheims Feuer herüberstoben, schufen die Götter die Sterne,gaben ihnen Namen und wiesen jedem Stern eine Bahn zu.
Die Erde ward trocken und vom Meer umgeben, und dir Erde begann zu grünen.
Als Odin und seine Brüder einst am Strand entlangspazierten, erblickten sie am Ufer des Meeres zwei Bäume: Die Ulme und die Esche. Diese gefielen ihnen so sehr, dass Odin aus dem einen Baum,der Esche, den ersten Menschen, einen Mann, schuf. Aus der Ulme, wurde der zweite Mensch, eine Frau, erschaffen.
Odin hauchte ihnen Leben und Geist ein,Wili gab ihnen Verstand und Gefühl und We schenkte ihnen die Sinne des Gesichtes und des Gehörs,dazu die Sprache.
Neun Reiche erschufen die Asen in der Welt, drei unterirdische, drei irdische und drei himmlische.
Da wären zum einen die drei unterirdischen Reiche: Niflheim,das Land des Todes und des Eises. Dann Schwarzalfenheim, das Land der Nachtzwerge,die so verwachsen und hässlich sind, sodass von ihnen in der Edda gesagt wird, es wäre besser,sie nicht zu beschreiben.
Auf der Erde liegt Midgard, das von den Menschen bewohnt wird, Riesenland, in dem die Frost- und Reifriesen hausen, und dann Wanenheim, in dem die Erd- und Wassergötter hausen, die sich das Geschlecht der Wanen nennen.
Im Himmel ist Muspelheim, das Feuerland, gelegen, und Lichtalfenheim, wo die Lichtzwerge leben, schön von Gestalt und immer fröhlich.
Vor allem aber, ist Asgard zu nennen, das heilige Land der Asen. Dort wohnen die Götter, in zwölf Schlössern, die sie sich erbaut haben. Eine gewaltige Brücke, Bifröst, der Regenbogen, verbindet Erde und Himmel. Bifröst wird vom klugen Heimdall bewacht, der ein Horn, Giallar genannt, mit sich trägt, mit dem er am Tage der Götterdämmerung die Asen zum Kampf rufen wird.
Aus Leib und Blut,des gewaltigen Riesen Ymir, haben Odin und seine Brüder die Welt erschaffen. Midgard heisst die Erde, wo die Menschen wohnen. Niflheim ist das Reich der Toten. Genau in der Mitte der Welt, in Asgard, bauten sich die Götter, die Asen, ihre eigenen Wohnungen.
Dort thront Odin, von den Menschen auch Wodan genannt, in Walhalla, der größten und prächtigsten Halle, und waltet über der Welt und über die Menschen. Auf seinen Schultern sitzen zwei Raben, Hugin, der Gedanke, und Munin, das Gedächtnis, die auf sein Geheiß täglich ausfliegen, und raunen dem Göttervater ins Ohr, was sie gesehen und gehört haben.
In heiligen Nächten sprengt Odin auf weißem Rosse mit seinem Gefolge in wilder Jagt über die sturmgepeitschten Baumwipfeln durch die Lüfte dahin. Oft steigt er auch in menschlicher Gestalt, einen blauen sterbesäten Mantel um die Schultern, und einen breitkrempigen Hut auf dem Haupt, zur Erde hinab, um den Sterblichen sein Mitgefühl zu zeigen, ihnen zu helfen und ihre Gastfreundschaft zu erproben.
Im Getümmel des Kampfes trägt der Waffengewaltige eine strahlende Rüstung und Gungnir, seinen mächtigen Speer. Doch nimmt er im Kampf nicht selbst teil,sondern reitet auf seinem achtfüßigem Ross Sleipnir über die Walstatt und zeichnet mit dem Speer die Männer, denen er den Tod bestimmt hat. Die Walküren, Schlachtenjungfrauen von herrlicher Schönheit, begleiten ihn und tragen die Gefallenen auf ihren feurigen Rossen nach Walhalla empor.
Odins Sohn Thor,der auch Donar heisst, ist der kraftvolle Donnergott. Er hilft Göttern und Menschen und gewährt besonders den Schwachen seinen Beistand; er hat Gewalt über Wind und Wogen, über Blitz und Donner. Im rollenden Wagen, der von Böcken gezogen wird, fährt er auf den Wolken dahin. In der rechten Hand hält er stets Mjöllnir, den Hammer, der nach dem Wurf in seine Hand zurückkehrt. Wie alle Götter wird Thor nicht im Tempel von den Menschen verehrt,sondern in Hainen; von den Bäumen ist ihm die sturmfeste Eiche am liebsten.



Das war der 1. Teil^^ Teil 2 folgt heute noch,wenn ich Zeit hab. =)
__________________
Stets spürt der Mann Schmerz in seiner Hose.
Der Penis ist verwundbar,deshalb ist es auch so müheselig n Dauerständer zu haben.

Geändert von Muradin2 (02.05.2007 um 05:03 Uhr)
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